Arbeitsplatzgestaltung

© sxc.hu / nkzs

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Arbeitsplatzgestaltung – das bedeutet eine sowohl physisch als auch mental ange-messene Gestaltung des Arbeitsbereichs, die auf Leistungsförderung und Verbesserung der Arbeitsbedingungen abzielt. Die Arbeitsplatzgestaltung zieht vielfach Erkenntnisse aus wissenschaft-lichen Bereichen wie der Arbeits-psychologie, der Ergonomie und der Psychotechnik.

                                                                                                                                                               

Die ergonomische Arbeitsplatzgestaltung

In diesem Teilbereich liegt der Fokus auf einer Gestaltung des Arbeitsplatzes unter ergonomischen Gesichtspunkten. Ein Körpergerechter Arbeitsplatz, physische und psychische Belastungen im Arbeitsprozess und eine sicherheitsgerechte Gestaltung des Arbeitsbereiches sind alles Aufgaben der ergonomischen Arbeitsplatzgestaltung. Ziel ist es, den Arbeitsplatz dahingehend zu optimieren, dass über einen längeren Arbeitszeitrum die körperliche Ermüdung minimiert wird und körperlichen Schädigungen vorgebeugt wird. Auch die Benutzerfreundlichkeit der Arbeitsgeräte ist eine Aufgabe der ergonomischen Arbeitsplatzgestaltung.

Die organisatorische Arbeitsplatzgestaltung

Dieser Teilbereich der Arbeitsplatzgestaltung beschäftigt sich mit Arbeitsteilung, der Gestaltung von Arbeitsinhalten und der Strukturierung von Arbeitszeit.

Die technologische Arbeitsplatzgestaltung

In diese Kategorie fallen Fragen und Problematiken bezüglich der Schnittstelle von Mensch und Maschine und der Mechanisierung von Arbeitsplätzen. Auch eine möglichst humangerechte Gestaltung des Arbeitsplatzes ist Ziel der technologischen Arbeitsplatzgestaltung.

                                                                                                                                                               

Dieser Blog bietet Ihnen Tipps und Tricks für die Optimierung der Arbeitsplatzgestaltung in allen drei Kategorien. Somit können Sie hier Informationen zu gesundheitlichen, organisatorischen und rechtlichen Aspekten der Arbeitsplatzgestaltung finden.

Die Arbeitsplatzgestaltung ist zu einem gewissen Teil den Arbeitnehmern selber überlassen. Bereits durch die Auswahl eines Unternehmens als Arbeitgeber können so Vorentscheidungen getroffen werden, die sich auf die Gestaltung des Arbeitsplatzes auswirken. Dazu zählen vor allem der geographische Standort und die Größe einer Firma und auch die Weiterbildungsmöglichkeiten können so indirekt durch eine Vorauswahl des Arbeitnehmers beeinflusst werden. Wer hier zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen wird, sollte also den potentiellen Arbeitsplatz ganz genau unter die Lupe nehmen – schließlich wird man in einem Beschäftigungsverhältnis viel Zeit hier verbringen.

Ist die Wahl des Arbeitgebers erst einmal getroffen, wird die grundlegende Gestaltung des Arbeitsplatzes vom Arbeitgeber vorgenommen. Dabei sind Unternehmen dazu verpflichtet, eine Reihe von gesetzlichen Vorgaben einzuhalten, die einen allgemeinen Standard des Arbeitsplatzes garantieren sollen.

So muss der Arbeitsplatz etwa hell und gut ausgeleuchtet sein und über genügend Tageslicht verfügen. Auch zur Sonneneinstrahlung gibt es Richtwerte, die ein Arbeitsplatz erfüllen muss. Ist die Sonneneinstrahlung zu intensiv, müssen Lichtschutzvorrichtungen installiert werden.

Ebenso muss genügend Raum zur Verfügung stehen. Die Mindestgröße für Büroarbeitsplätze beträgt etwa 10 qm. Auch ein Lärmpegel von 55 dB darf bei bestimmten Arbeitsplätzen nicht überschritten werden. Wird zur Tätigkeit ein hohes Maß an Konzentration benötigt, dürfen es sogar nur maximal 45 dB sein. Daher sollte bei der Neuanschaffung von technischen Geräten bereits im Vorfeld auf die Lärmbelastung geachtet werden.

Auch das Raumklima am Arbeitsplatz unterliegt gesetzlichen Vorgaben. Für die Arbeit im Büro ist eine Temperatur von etwa 21 Grad Celsius vorgesehen. An heißen Sommertagen darf die Raumtemperatur 26 Grad Celsius nicht überschreiten. Hier muss bei höheren Temperaturen eine Klimaanlage nachgerüstet werden. Die Luftfeuchtigkeit sollte im Bereich von etwa 50% liegen. Gerade in den Wintermonaten darf sie nicht zu trocken werden.

Hier empfehlen sich Gegenmaßnahmen in Form von Luftbefeuchtern. Eine gute und umweltgerechte Alternative sind auch Zimmerpflanzen, welche die Raumluft über ihre Blätter mit Feuchtigkeit anreichern. Besonders Pflanzenarten mit einer großen Blattoberfläche sind hier gut geeignet, wie etwa Zyperngras, Drachenbäume oder Zimmerlinden. Zimmerpflanzen haben gleichzeitig den Vorteil, dass sie die Raumluft mit Sauerstoff anreichern und gleichzeitig von Schadstoffen reinigen.

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